Intensivstation statt Tour-Bühne: Alina Süggeler berichtet offen von ihrer Hirnblutung und wie sie ihr Leben und ihren Blick auf die Zukunft verändert hat.
Schock statt Euphorie für Frida-Gold-Sängerin Alina Süggeler im Anschluss an die Aufzeichnung zur Vox-Musikshow „Sing meinen Song“: Nur wenige Tage nach ihrer Rückkehr aus Südafrika habe sie eine Hirnblutung erlitten, schreibt die 40-Jährige bei Instagram.
„Dieser Vorfall, der mich für drei Wochen ans Intensivbett und Krankenhaus gebunden hat, hat nicht nur meine Gesundheit, sondern auch meine Wahrnehmung und mein Selbstverständnis verändert“, teilte die Musikerin ihren rund 19.000 Followern auf der Plattform mit. Auf Fotos sieht man die in Hattingen aufgewachsene Künstlerin erschöpft an Schläuchen einer Krankenhausapparatur.
Die in Kapstadt gedrehte 13. Staffel von „Sing meinen Song“ ist seit vorletzter Woche im TV zu sehen. Süggeler ist unter den Gästen von Moderator Johannes Oerding.
Das Jahr habe „stürmisch begonnen“, kommentierte Süggeler die Frida-Gold-Tour 2026, Video-Drehs und diverse Produktionen. „Alles sehr bewegend, fordernd, aber auch maximal beflügelnd.“
Heute schaue sie aus zwei Perspektiven darauf: „Dankbar, dass es diese Zeit gab, und mit einem veränderten Blick auf mein Leben.“ Nichts davon sei abgeschlossen, sondern wirke weiter in ihr. „Ich nehme die Tage, wie sie kommen, und begegne mir und meinem Körper dort, wo wir gerade stehen.“ Ihre Familie und ihr Team gäben ihr dabei Zuversicht: „Nichts ist wie es war, aber alles in Bewegung“.
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