Die Bundespolizei Waidhaus entdeckt bei einer Grenzkontrolle einen gefälschten Ausweis und verweigert der Frau die Einreise.
Bei Grenzkontrollen in Waidhaus haben Beamte der Bundespolizeiinspektion Waidhaus am Dienstagvormittag eine 30-jährige Frau aus Kasachstan gestoppt. Neben einem Versuch der unerlaubten Einreise stellten die Einsatzkräfte laut Mitteilung dabei auch eine gefälschte Identitätskarte sicher. Die Beamten hatten den kasachischen Reisepass genauer in Augenschein genommen. Dabei stellten sie fest, dass das darin befindliche polnische nationale Visum (D-Visum) bereits seit dem 29. November 2024 abgelaufen war. Einen gültigen Aufenthaltstitel konnte die Frau nicht vorweisen.
Bei der anschließenden Durchsuchung ihres Gepäcks entdeckten die Bundespolizisten im doppelten Boden ihres Koffers eine vollständig gefälschte litauische Identitätskarte. Das Dokument war auf die Personalien der Frau ausgestellt und wies deutliche Fälschungsmerkmale auf.
Die Beamten nahmen die Frau zur weiteren Bearbeitung mit zur Dienststelle und leiteten ein Strafverfahren wegen Verschaffens von falschen amtlichen Ausweisen gemäß Strafgesetzbuch sowie wegen eines Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz ein.
Die Bundespolizei verweigerte der Frau die Einreise nach Deutschland. Sie wurde am 29. April über den Flughafen Frankfurt am Main nach Kasachstan zurückgewiesen.