OTH Amberg-Weiden kooperiert mit Horsch für praxisnahes Lernen | Weiden24

vor 3 Stunden
Die Studierenden können bei Horsch, dem neuen „Innovativen Lernort”, nicht nur theoretisches Wissen direkt in der Praxis anwenden, sondern bekommen auch Einblicke in das Unternehmen. (Bild: Jolanda Selting/ OTH Amberg-Weiden)
Die Studierenden können bei Horsch, dem neuen „Innovativen Lernort”, nicht nur theoretisches Wissen direkt in der Praxis anwenden, sondern bekommen auch Einblicke in das Unternehmen. (Bild: Jolanda Selting/ OTH Amberg-Weiden)
Die Studierenden können bei Horsch, dem neuen „Innovativen Lernort”, nicht nur theoretisches Wissen direkt in der Praxis anwenden, sondern bekommen auch Einblicke in das Unternehmen. (Bild: Jolanda Selting/ OTH Amberg-Weiden)
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Die Studierenden können bei Horsch, dem neuen „Innovativen Lernort”, nicht nur theoretisches Wissen direkt in der Praxis anwenden, sondern bekommen auch Einblicke in das Unternehmen. (Bild: Jolanda Selting/ OTH Amberg-Weiden)

OTH Amberg-Weiden kooperiert mit Horsch für praxisnahes Lernen

Horsch Maschinen und die OTH Amberg-Weiden arbeiten zukünftig zusammen und wollen so praxisnahes Lernen ermöglichen. Studierende werden direkt im Unternehmen lernen und forschen.

Die OTH Amberg-Weiden hat mit der Horsch Maschinen SE & Co. KG in Schwandorf einen neuen innovativen Lernort (ILO) gewonnen. Am 17. März unterzeichneten Vertreter beider Institutionen die Kooperationsvereinbarung, heißt es in einer Pressemitteilung. Hochschulpräsident Professor Dr. Clemens Bulitta betonte die Bedeutung dieser Zusammenarbeit, die eine Brücke zwischen Theorie und Praxis schaffe.

Praxisnahe Lehre

Ein innovativer Lernort ist ein Praxisraum außerhalb der Hochschule, in dem Studierende direkt im Unternehmen lernen und forschen können. Lehrveranstaltungen, Projekte und fachlicher Austausch finden somit nicht nur im Hörsaal, sondern auch im Umfeld des ILO-Partners statt. Studierende, Lehrende und der ILO-Partner sollen gemeinsam an konkreten Fragestellungen arbeiten.

Horsch hat über 3500 Mitarbeitenden. Von der Bodenbearbeitung über die Aussaat bis zum Pflanzenschutz entwickle Horsch Technologien, die weltweit im Einsatz sind, heißt es in der Pressemitteilung. Die Kooperation soll Studierenden wertvolle Einblicke in die Praxis bieten und die theoretische Ausbildung an der Hochschule ergänzen.

Projekte mit realen Herausforderungen

Schon im vergangenen Wintersemester arbeiteten Studierende des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen im Rahmen einer Vorlesung von Professor Ulrich Müller direkt mit Horsch zusammen. Sie analysierten und optimierten den Produktionsprozess eines Bauteils. Dabei setzten sie sich mit realen Bedingungen wie Zeitdruck und Budgetgrenzen auseinander.

Die Zusammenarbeit geht über einzelne Projekte hinaus. Geplant sind Aktivitäten in Bereichen wie Prozessoptimierung, Digitalisierung und nachhaltige Ressourcennutzung sowie der Einsatz moderner Technologien wie Sensorik und KI. Vizepräsident Professor Dr. Wolfgang Weber sieht in der Kooperation ein „wichtiges Signal“ angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels in der Oberpfalz.

 
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