„Powerplay”-Podcast: Brayden Tracey und sein „Blackout” beim NHL-Draft | Weiden24

vor 7 Stunden
Brayden Tracey war zu Gast in der neuen Episode „Powerplay”.  (Bild: Marina Gube)
Brayden Tracey war zu Gast in der neuen Episode „Powerplay”. (Bild: Marina Gube)
Brayden Tracey war zu Gast in der neuen Episode „Powerplay”. (Bild: Marina Gube)
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Brayden Tracey war zu Gast in der neuen Episode „Powerplay”. (Bild: Marina Gube)

„Powerplay”-Podcast: Brayden Tracey und sein „Blackout” beim NHL-Draft

Brayden Tracey wurde 2019 in der ersten Runde von den Anaheim Ducks gedraftet und spielte später in der NHL. Bei „Powerplay” spricht er über die Draft-Nacht, seinen Weg durch Nordamerika und Europa – und seine Zeit bei den Blue Devils.

Ein NHL-Erstrundenpick im „Powerplay”-Podcast – das gab es in dieser Form bislang noch nicht. In der neuen Folge ist mit Brayden Tracey ausgerechnet jener Spieler zu Gast, der bei den Blue Devils derzeit den Goldhelm trägt und mit 15 Punkten zu den besten Scorern der DEL2 gehört. Gemeinsam mit Max Schlötter und Thomas Webel blickt der Kanadier auf einen Karriereweg zurück, der deutlich mehr hergibt als die üblichen Stationen eines DEL2-Profis.

Los geht es mit jener Saison bei den Moose Jaw Warriors, in der Tracey aus einem talentierten Junior innerhalb weniger Monate zu einem ernsthaften NHL-Prospect wurde. 81 Punkte in 66 Spielen, WHL Rookie of the Year – und plötzlich saßen die Scouts aus der besten Liga der Welt auf der Tribüne. Im Podcast erzählt Tracey, wie die Gespräche mit NHL-Klubs damals abliefen, welche Rolle die Anaheim Ducks schon vor dem Draft spielten und wie er selbst diese Entwicklung überhaupt wahrgenommen hat.

Natürlich geht es ausführlich um den NHL-Draft 2019 in Vancouver. Anaheim zog Tracey an Position 29 der ersten Runde, nachdem die Ducks bereits zuvor Kontakt zu ihm aufgenommen hatten. Viel weiß er von den ersten Minuten nach dem Pick allerdings nicht mehr. Der Gang auf die Bühne, das Trikot, die Fotos – Tracey spricht selbst von einer Art Blackout und davon, dass vieles an diesem Abend schlicht an ihm vorbeigerauscht sei.

Danach wurde aus dem hoch gehandelten Junior schrittweise ein Profi. Tracey spricht über die Jahre in der AHL, sein einziges NHL-Spiel für Anaheim und darüber, wie groß der Unterschied zwischen dem Status eines Erstrundenpicks und einem dauerhaften Platz in der NHL tatsächlich ist. Auch sein Weg nach Europa spielt eine größere Rolle: über Finnland und die Slowakei ging es nach Schweden, ehe er in diesem Sommer schließlich in Weiden landete.

Dort läuft es bislang auffällig gut. Tracey spricht darüber, warum ihm die DEL2 entgegenkommt, was ihm an seiner Rolle bei den Blue Devils gefällt und wo er selbst noch Luft nach oben sieht. Auch seine deutschen Wurzeln, das Leben in Weiden und die Unterschiede zwischen den verschiedenen Eishockey-Ländern kommen zur Sprache.

Zum Abschluss wird es etwas persönlicher. Bei den Fanfragen, von denen einige direkt aus der Weidener Kabine stammen, geht es unter anderem um ehemalige Mitspieler, Eigenheiten und kleine Geschichten abseits des Eises. Der sportliche Mittelpunkt bleibt aber derselbe: ein Spieler, dessen Weg über den NHL-Draft und die AHL inzwischen nach Weiden geführt hat – und der dort bislang zu den prägenden Figuren der Blue Devils gehört.

 
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