Im Live-Podcast „Powerplay” ging es um den Abschied von Jürgen Rumrich bei den Blue Devils Weiden, eine turbulente Saison und Veränderungen hinter den Kulissen.
Das war er nun (wohl) also – der letzte öffentliche Auftritt von Jürgen Rumrich als sportlicher Leiter der Blue Devils Weiden. Einen Tag nach Bekanntgabe seines Abschieds war der 58-Jährige gemeinsam mit Luca Gläser zu Gast in der Live-Ausgabe des Podcasts „Powerplay“ im Verlagsgebäude von Oberpfalz Medien. Im Mittelpunkt stand die zurückliegende Saison – und damit eine Spielzeit, die sportlich wie strukturell viele Wendungen genommen hat.
Schnell wurde deutlich, dass sich im Hintergrund bereits vor Monaten einiges verändert hatte. Mit dem Einstieg der Birch Group verschoben sich auch die Zuständigkeiten in der Kaderplanung. Während Rumrich weiterhin den deutschen Markt bearbeitete, lag der Fokus bei den Importspielern stärker auf anderer Seite. Entscheidungen, die im Saisonverlauf nicht immer den gewünschten Effekt hatten.
Sportlich kippte die Saison nach gutem Start vor allem durch Verletzungen und eine daraus resultierende Negativspirale. Der Verlust wichtiger Spieler konnte im Kader nicht aufgefangen werden, die Ergebnisse blieben aus – und führten schließlich auch zur Trennung von Aufstiegstrainer Sebastian Buchwieser im Januar. Ein Einschnitt, der die ohnehin unruhige Saison weiter zuspitzte.
Mit Alan Letang übernahm kurz darauf ein neuer Trainer, der die Mannschaft zumindest stabilisieren und am Ende zum Klassenerhalt führen konnte. Wie es mit ihm weitergeht, ist aktuell noch offen. Klar ist dagegen: Jürgen Rumrich wird den Verein verlassen. Bis Mitte Juli wird er noch an der Kaderplanung für die kommende Saison mitarbeiten, ehe sich die Wege trennen. Der Abend im Podcast machte vor allem eines deutlich: Hinter den Kulissen hat sich bei den Blue Devils bereits einiges verschoben – und der Umbruch ist längst in vollem Gange.