Annika (20) machte eine Ausbildung zur Mediengestalterin. Welche Aufgaben sie hat und was sie an ihrem Beruf besonders mag.
„Ich wusste schon immer, dass ich gerne einmal in die kreative Richtung gehen möchte“, erzählt Annika Schön (20). In ihrem Beruf als Mediengestalterin kann sie diese Kreativität einbringen. Das war auch einer der Gründe dafür, dass sich Annika für ihre Ausbildung zur Mediengestalterin Digital und Print entschied.
Als sie in der neunten Klasse der Realschule war, machte Annika viele Praktika. „In den Ferien habe ich alles Mögliche ausprobiert, von der Arbeit in einer Apotheke bis hin zur Mediengestalterin“, blickt sie zurück. „Aber nach meinem ersten Praktikum im Bereich Mediengestaltung bin ich direkt dort stecken geblieben“, sagt sie und lacht.
Also begann sie 2023 ihre Ausbildung mit Schwerpunkt Printmedien bei Regler in Altenstadt. Mediengestalter dieser Fachrichtung gestalten gedruckte und digitale Medien wie Prospekte, Kataloge, Plakate, Zeitungen und Zeitschriften. Der Beruf ist abwechslungsreich: „Wir machen alles von Aufklebern bis hin zu riesigen Leuchtschriften“, erklärt Annika. Inzwischen hat sie ihre Ausbildung abgeschlossen.
Annika gestaltet beispielsweise Fahrzeuge. „Ich führe Gespräche mit Kunden, schicke ihnen dann passend zu ihren Vorstellungen Vorschläge und arbeite Feedback ein.“ Besonders gut gefalle ihr, dass sie den ganzen Prozess sehe: vom 2D-Entwurf bis zum beklebten Fahrzeug. „Manchmal sehe ich auch Autos an mir vorbeifahren, die ich gestaltet habe. Das freut mich dann besonders.“
Das Wichtigste für den Beruf sei ihrer Meinung nach Kreativität. „Man braucht immer neue Ideen und muss bereit sein, Neues zu lernen“, sagt die Pleysteinerin.