Wenn Kreativität zum Beruf wird: Die Ausbildung zur Mediengestalterin | Weiden24

vor einer Stunde
Annika Schön hat eine Ausbildung zur Mediengestalterin gemacht. Besonders Kreativität ist für ihren Beruf wichtig.  (Bild: Paulina Schmidt)
Annika Schön hat eine Ausbildung zur Mediengestalterin gemacht. Besonders Kreativität ist für ihren Beruf wichtig. (Bild: Paulina Schmidt)
Annika Schön hat eine Ausbildung zur Mediengestalterin gemacht. Besonders Kreativität ist für ihren Beruf wichtig. (Bild: Paulina Schmidt)
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Annika Schön hat eine Ausbildung zur Mediengestalterin gemacht. Besonders Kreativität ist für ihren Beruf wichtig. (Bild: Paulina Schmidt)

Wenn Kreativität zum Beruf wird: Die Ausbildung zur Mediengestalterin

Annika (20) machte eine Ausbildung zur Mediengestalterin. Welche Aufgaben sie hat und was sie an ihrem Beruf besonders mag.

„Ich wusste schon immer, dass ich gerne einmal in die kreative Richtung gehen möchte“, erzählt Annika Schön (20). In ihrem Beruf als Mediengestalterin kann sie diese Kreativität einbringen. Das war auch einer der Gründe dafür, dass sich Annika für ihre Ausbildung zur Mediengestalterin Digital und Print entschied.

Viele Praktika

Als sie in der neunten Klasse der Realschule war, machte Annika viele Praktika. „In den Ferien habe ich alles Mögliche ausprobiert, von der Arbeit in einer Apotheke bis hin zur Mediengestalterin“, blickt sie zurück. „Aber nach meinem ersten Praktikum im Bereich Mediengestaltung bin ich direkt dort stecken geblieben“, sagt sie und lacht.

Also begann sie 2023 ihre Ausbildung mit Schwerpunkt Printmedien bei Regler in Altenstadt. Mediengestalter dieser Fachrichtung gestalten gedruckte und digitale Medien wie Prospekte, Kataloge, Plakate, Zeitungen und Zeitschriften. Der Beruf ist abwechslungsreich: „Wir machen alles von Aufklebern bis hin zu riesigen Leuchtschriften“, erklärt Annika. Inzwischen hat sie ihre Ausbildung abgeschlossen.

Gesamter Prozess

Annika gestaltet beispielsweise Fahrzeuge. „Ich führe Gespräche mit Kunden, schicke ihnen dann passend zu ihren Vorstellungen Vorschläge und arbeite Feedback ein.“ Besonders gut gefalle ihr, dass sie den ganzen Prozess sehe: vom 2D-Entwurf bis zum beklebten Fahrzeug. „Manchmal sehe ich auch Autos an mir vorbeifahren, die ich gestaltet habe. Das freut mich dann besonders.“

Das Wichtigste für den Beruf sei ihrer Meinung nach Kreativität. „Man braucht immer neue Ideen und muss bereit sein, Neues zu lernen“, sagt die Pleysteinerin.

Die wichtigsten Infos zur Ausbildung im Überblick:

  • Die Ausbildung zum Mediengestalter oder zur Mediengestalterin dauert in der Regel 3 Jahre.
  • Laut Bundesagentur für Arbeit lernt man in einem Betrieb sowie an einer Berufsschule.
  • Mediengestalter Digital und Print mit der Fachrichtung Printmedien gestalten gedruckte und digitale Medien wie Prospekte, Plakate, Zeitungen und Zeitschriften. Sie bereiten Bilder, Grafiken, Texte und Videos je nach den Wünschen ihrer Kunden auf.
  • Bei der Ausbildung zum Mediengestalter oder zur Mediengestalterin Digital und Print gibt es vier verschiedene Fachrichtungen: Printmedien, Digitalmedien, Designkonzeption und Projektmanagement.
  • Man arbeitet beispielsweise in Marketing-, Kommunikations- oder Designagenturen, aber auch in Marketingabteilungen größerer Unternehmen und bei Druckunternehmen.
  • Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss für die Ausbildung vorgeschrieben.
  • Zu den Anforderungen für den Beruf zählen Kreativität und ein Sinn für Ästhetik, zeichnerische Fähigkeiten und räumliches Vorstellungsvermögen, kaufmännisches Denken, organisatorische Fähigkeiten sowie Kundenorientierung und Kommunikationsfähigkeit.
  • Je nach Ausbildungsbetrieb unterscheidet sich die Vergütung. Laut Bundesagentur für Arbeit verdient man im 1. Ausbildungsjahr 831€ bis 1.152€, im 2. Jahr 896€ bis 1.209€ und im 3. Jahr 977€ bis 1.267€.
 
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