Mit spontanen Jams und Experimenten vermischt die Band „Anasi“ Einflüsse verschiedener Genres. Die fünf jungen Musiker haben ein Ziel: Die Welt soll tanzen, auch bei „Weiden tobt!“.
Manchmal reicht ein Spruch, um etwas ins Rollen zu bringen. Bei der Band „Anasi“ war es genau so. „Joo, willst du in meiner Band sein?“: diese Frage stellte Gitarrist Artem auf dem Schulhof. Sänger Ture sagte ja, und plötzlich begannen sie zu jammen. Anfangs waren sie zu dritt, zwischenzeitlich sogar nur zu zweit unterwegs. Doch statt aufzugeben, machten sie einfach weiter.
Nach und nach kamen neue Leute dazu: Julian lernte extra Bass, René stieg am Schlagzeug ein, und Samuel brachte mit dem Cello einen besonderen Sound rein. Heute sind sie eine Band aus fünf jungen Musikern, die aus verschiedenen Ecken kommen und mit unterschiedlichen Einflüssen.
Seit knapp einem Jahr spielen sie zusammen und standen trotzdem schon auf einigen Bühnen. Straßenfeste, Irish Pub, eigene Events wie „Rage Uncaged“ in der Nische oder kleine private Gigs: Anasi nimmt alles mit, was geht. Ihr Motto? Nicht zu viel nachdenken. Ein festes Genre gibt’s nicht, sie spielen einfach das, worauf sie Bock haben.
Auch bei den Lyrics läuft vieles spontan. „Manchmal singe ich einfach irgendwas“, gibt Ture zu. Klingt chaotisch, scheint aber überraschend gut zu funktionieren. Zurzeit steht bei ihnen eher die Musik im Vordergrund. Texte mit mehr Message sollen aber noch kommen, vor allem für „Weiden tobt!“.
Der Bandname entstand durch puren Zufall: Ture entdeckte den Namen nachts auf einer Shampooflasche. Gleichzeitig kann man „Anasi“ auch als Mischung aus Anarchie und Amnesie sehen, sagt Ture. „Das wird alles schön offen gelassen“.
Ihre Pläne als Band für die Zukunft? „Die Welt zum Tanzen bringen“, sagt Artem. Bis dahin wollen sie beim Bandcontest vor allem Spaß haben und eine schöne Zeit verbringen. Sie freuen sich, dass „auch kleine Kunst eine Plattform bekommt“, sagt Ture .